Platform economy - Game Changer im indirekten Einkauf

Die Plattform-Ökonomie ist kein Trend, sondern Realität. Die Vorteile einer Plattform liegen auf der Hand: Sie bringt Anbieter und Nachfrager zusammen, baut Handels-barrieren ab und senkt Transaktionskosten für beide Seiten.

Welche Bedeutung kommt aber der Plattform im Kontext des Projekt-Sourcings und der Beschaffung externer Expertise zu? Inwiefern ist die Plattform in diesem Zusammenhang ein Game Changer und zu wessen Gunsten?

Der indirekte Einkauf muss jedes Jahr einen bunten Strauß an komplexen Strategie- und Fachprojekten extern sourcen und ist dabei mehreren Herausforderungen ausgesetzt:

Auf der Nachfrageseite sind die Anforderungen der Fachbereiche für Projekte hochkomplex, einmalig und vielfältig. Sie sind oft wenig strukturiert, geschweige denn gut organisiert. Ein durchgängiger Standardprozess, unterstützt durch entsprechende Tools und Templates, fehlt oft. Der Aufwand für die Abstimmung ist entsprechend immens.

Der Bündelungs- bzw. Skalierungseffekt für Projekte in den einzelnen Unternehmen ist kaum gegeben. Der Beschaffungsaufwand für jedes weitere Projekt bleibt also genauso hoch wie beim ersten Projekt, unabhängig davon, wie groß das Projekt ist.

Oben genannte Probleme werden leider oft nicht zur Kenntnis genommen. Knappe Budgets, unzureichende Ressourcen bei gleichzeitig hoher Erwartung an Produktivität und Saving-Performance sind in vielen Einkaufsorganisationen keine Seltenheit.

Auf der Angebotsseite ist der Beratungsmarkt intransparent und die Anbahnung von Transaktionen ineffizient. Der Beratermarkt ist de facto ein Verkäufermarkt. Die Angebote unter den Wettbewerbern differenzieren sich kaum, ebenso Leistungen, Preismodelle und Preise.

Die Rolle und Herausforderungen des indirekten Einkaufs beim Projekt-Sourcing werden sich grundlegend verändern. Denn Unternehmen passieren einen dreifachen Wandel: Ausnahmslos durchlaufen sie alle den digitalen und den Arbeitskulturwandel. In vielen Branchen vor allem in der Banken- Automobil-, oder Energiebranche befinden sich Unternehmen zudem in einem tiefgreifenden Strukturwandel.

Unternehmen sind noch am Anfang ihrer Transformationsprozesse, verabschieden ihre Strategien und gehen schon heute viele unterschiedliche Themen gleichzeitig an. Für diese komplexen Transformationsprojekte wird tiefes und umfangreiches externes Experten Know-How und professionelle Beratungsdienstleistungen benötigt.

Den Wettkampf um die Transformation gewinnen jene, die über das richtige Know-How verfügen. Doch die besten Berater und Freelancer für spezifische Nischenthemen rund um die Digitalisierung sind heiß begehrt und der Kampf um deren Wissen hat längst begonnen.

Im Wettkampf um die Digitalisierung droht Gefahr, dass der Einkauf zum Bottleneck wird.

Der indirekte Einkauf muss im Kampf um die digitale Transformation aufrüsten, damit er die echten Experten für das Unternehmen on-Demand und nachhaltig verfügbar machen kann.

Plattformen können die Intransparenz auf dem Beratungsmarkt auflösen, Leistungen vergleichbar machen, Transaktionskosten für Anbieter und Nachfrager signifikant senken und den Wettbewerb intensivieren. Diese disruptive Kraft entfalten Plattformen, wie die von CAPRICONIANS, wenn sie klug konzipiert sind.

Wie die Plattform-Ökonomie die Spielregeln im Einzelnen verändert, lesen Sie im nächsten Artikel:

Game Change No. 1: Auf algorithmenbasierter Suche nach dem optimalen Berater.
 
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